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ma Plakat Mit der ma Plakat wird ein völlig neuer Ansatz zur Erhebung und Berechnung von Plakatreichweiten zur Verfügung gestellt. Die grundsätzliche Neuerung besteht darin, dass die in der Vergangenheit mangelnde Erinnerungsleistung der Befragungspersonen an Plakatkontakte durch die Ermittlung von Mobilität abgelöst wird. Erfasst werden die zurückgelegten Wege der Befragungspersonen, die im zweiten Schritt mit den Standorten der Plakatstellen angereichert werden. Kontaktchancen mit Plakatstellen entstehen immer dort, wo Personen auf ihren täglichen Wegen außer Haus Plakate passieren.Bei dem neuartigen Ansatz der ma Plakat handelt es sich um einen kombinierten Erhebungsansatz bestehend aus einer deutschlandweiten repräsentativen CATIErhebung mit rd. 21.000 Fällen und einer GPS-Wegemessung in 24 ausgewählten Städten mit rd. 8.600 Fällen. Die CATI-Erhebung ermittelt die Wege des gestrigen Tages; die GPS-Wegemessung erfolgt pro Befragungsperson über sieben Wochentage. Geht man von einer durchschnittlichen Anzahl von 3, 6 Wegen pro Person und Tag aus, wie sich dies in der ma Plakat CATI errechnete, so stehen rund 75.000 Wege deutschlandweit für die CATI-Erhebung und rund 216.000 Wege über eine Woche im Zeitablauf zur Verfügung. Durch die Erhebung der Mobilität wird die Voraussetzung geschaffen, die Begegnungswahrscheinlichkeit von Personen mit den Plakatstellenarten Großfläche, City-Light-Poster, Ganzsäule und Mega-Light-Poster/City-Light-Board zu berechnen. Der Ansatz wurde von der Technischen Kommission der ag.ma konzeptionell entwickelt, methodisch begleitet und durch umfangreiche Validierungsmaßnahmen abgesichert. Parallel hierzu wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IAIS, St. Augustin ein Modell zur Kontakt- und Reichweitenberechnung entwickelt. Neben den empirischen Daten aus der Mobilitätsmessung fließen weitere Komponenten in dieses Modell ein. Hier sind der FAW-Frequenzatlas und die Kontaktparameter des G-Wertes zu nennen.
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